04. - 07.09.2008 - KAB-Fahrt ins Weserbergland

Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die KAB, und mit der KAB auf große Fahrt. Dieses Jahr fuhren wir vom 04.-07.09.2008 ins Weserbergland. Wir, dass waren 44 Frauen und Männer, KAB’ler sowie Freunde. Gestärkt mit dem Reisesegen von Herrn Pastor März, später durch die leckeren Brötchen und natürlich vom Wetter verwöhnt, ging es nach ...

Höxter zu unserem Hotel. Hier war es zwar nachts etwas laut, dafür lag das Hotel aber ganz zentral und das Essen war wirklich gut.

Bei unseren Fahrten durch das Weserbergland ging es beständig durch eine wunderschöne Landschaft und 3 Bundesländer, NRW, Niedersachsen und Hessen. Ich muss sagen: „Nicht immer in die Ferne schweifen, denn das Schöne liegt auch nah.

Unser Reiseführer machte uns auf humorvolle Art mit der Landschaft, der Geschichte und der Sagen- und Märchenwelt des Weserberglandes bekannt:

  Höxter Fachwerkhaus Höxter Rathaus

Den sehr schönen, reich bemalten Fachwerkhäusern der Weserrenaissance, besonders in Höxter und Hameln.

Der Barock- und Hugenottenstadt Karlshafen. Hier siedelte der Landgraf Carl von Hessen-Cassel Ende des 17. Jahrhunderts ca. 40000 aus Frankreich geflohene Hugenotten an, um mit ihnen die Verluste des 30jährigen Krieges auszugleichen und die Wirtschaft anzukurbeln.

Bad Karlshafen Bad Karlshafen Rathaus KAB Gruppe in Bad Karlshafen

Der Kirche der ehemaligen Abtei Bursfelde und nicht zu vergessen, die Abtei Corvey in Höxter. Eine wirklich sehenswerte Anlage, die aber immer nur von etwa 40, allerdings nur adligen Mönchen, bewohnt wurde.

Abtei Bursfelde Abtei Corvey Abtei Corvey Eingangsportal

Nicht zu vergessen die 3-Flüsse-Stadt Hann. Münden, (sage niemals Hannoversch-Münden). Die Stadt des Dr. Eisenbart, in der die Flüsse Werra und Fulda zusammenfließen und zur Weser werden. Wer kennt nicht den Spruch: „Wo Werra und Fulda sich küssen, sie ihre Namen lassen müssen.

 Hann. Münden Hann. Münden Haus Dr Eisenbarth Hann. Münden Fachwerkhäuser Hann. Münden Rathaus

Auf der Märchenstraße fuhren wir an Burgen und Kamelen vorbei zur Sababurg, dem Dornröschenschloss.

Sababurg Baron Münchhausen Baron Münchhausen  Baron Münchhausen

Wir waren in Bodenwerder, der Stadt, in der Münchhausen seine unglaublichen Abenteuergeschichten erzählte. Diese wurden dann durch Weitererzählen zu den Lügengeschichten, wie wir sie heute kennen.

Hameln Rattenfängerhaus Rattenfänger Hameln Rattenfängerspiel

Wir lernten den Rattenfänger von Hameln kennen. Diese Sage beinhaltet 2 überlieferte Handlungen. Zum Einen eine Rattenplage und zum Anderen der Anwerbung von Kindern oder jungen Leuten zur Besiedelung im Osten. Aber, nichts Genaues weiß man nicht. (Ist das jetzt Geschichte oder Märchen?)

Nicht vergessen will ich die Abende, an denen so manche Gerstenkaltschale getrunken wurde. Wie sagte unser Reiseführer so treffend: "Eine gesunde Diät nimmt man am Besten flüssig zu sich, dann schont man auch seine Zähne. Neue Zähne sind schließlich teuer".

Als krönenden Abschluss besuchten wir auf der Heimfahrt einen historischen Markt in Obermarsberg, der Heimatstadt unseres Vorsitzenden Franz Köchling. Hier konnten wir nicht nur altes Handwerk bestaunen, nein, auch die ausgezeichneten Fahrkünste unseres Busfahrers.

Ich glaube, ich spreche im Namen aller, wenn ich mich für diese tolle Fahrt bei Hedwig Wuttke bedanke. Im nächsten Jahr bin ich natürlich wieder dabei.

Margrit Meiners

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